Rückblick: Die Amateurbühne Laupheim e.V. spielte „Rumpelstilzchen“ - VHS-Munderkingen
Rückblick: Die Amateurbühne Laupheim e.V. spielte „Rumpelstilzchen“

Rückblick: Die Amateurbühne Laupheim e.V. spielte „Rumpelstilzchen“

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Rückblick: Die Amateurbühne Laupheim e.V. spielte am 3. November 2019  den Märchenklassiker „Rumpelstilzchen“

Vor 140 begeisterten Zuschauern, darunter natürlich viele Kinder, führten die Laupheimer auch in diesem Jahr ein Märchen auf. Inzwischen scheint es sich gut etabliert zu haben, denn viele Kinder kamen mit ihren Eltern oder Großeltern in die Aula der Schule an der Donauschleife. Viele der Schauspieler sind nicht wesentlich älter als die kleinen Zuschauer, sodass es der Gruppe leichtfiel, ihr Publikum in eine märchenhafte Zeit zu entführen…

Ein angeberischer Müller prahlt mit den Wunderkräften seiner Tochter, die angeblich Stroh zu Gold spinnen könne. Der König seinerseits, notorisch finanziell klamm, verspricht, ganz unstandesgemäß die Tochter des Müllers zu heiraten, wenn sich dies bewahrheiten sollte. Klar, dass sie dies unter Beweis stellen musste und zu diesem Zweck lässt der Monarch das arme Mädchen, das stets beteuert, es könne kein Stroh zu Gold spinnen, in einen Schuppen mit Stroh sperren. Plötzlich des Nachts erscheint unter Donner und Blitz ein kleines Männchen, das ihr gegen einen Obolus verspricht, den Strohballen zu Gold zu spinnen. Als des Morgens der König kommt, um die Künste der Müllerstochter zu inspizieren ist er fassungslos: Aus dem Stroh waren tatsächlich über Nacht Goldfäden geworden. Aber nun kommt die königliche Gier, es sollte in der nächsten Nacht das Doppelte werden, und so erscheint wieder das kleine Männchen, das aber diesmal das erste Kind der künftigen Königin als Lohn fordert. Schweren Herzens stimmt das Mädchen zu. Und schon bald wird Hochzeit gefeiert.

Aber es kam, wie es kommen musste: Der Zwerg fordert nach der Geburt des ersten Kindes seinen Lohn, es sei denn, das königliche Paar würde auf seinen Namen kommen. Voller Verzweiflung schickt der König seine Soldaten und seinen Postillion los, um den Namen des seltsamen Gnoms ausfindig zu machen, mit Erfolg, denn zufällig mitten im Wald sieht er das Männchen um ein Feuer tanzen und singen: „Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich der Königin ihr Kind. Ei wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!“ Damit ist das Geheimnis gelüftet und das einst hilfreiche Zwerglein, das sich in ein boshaftes Monster verändert hatte, überlistet. Das Happy end war gesichert!

Mit einer gelungenen Aufführung, einem tollen Bühnenbild und einigen Szenen, in denen sie das Publikum in das Theaterstück einbezogen, stellen wieder aufs Neue die Schauspielerinnen und Schauspieler der Laupheimer Amateurbühne ihre Qualitäten unter Beweis.

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