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Alles was Alb ist - Ein Rückblick

„Alles was Alb ist…“  
mit Dr. Manfred Hagen


„Meinen Vortrag heute kann man als eine Liebeserklärung an die Schwäbische Alb verstehen“, so begann der leidenschaftliche Wanderer und Albvereinswegewart Manfred Hagen seine Ausführungen über das Mittelgebirge, das vor unserer Haustür gelegen ist. Rund 30 Interessierte waren der Einladung der Volkshochschule und des Albvereins gefolgt und ließen sich von dem Referenten durch verschiedene Regionen der Alb führen: Beginnend mit dem Lonetal und seinen steinzeitlichen Funden über die Gegend um die Burg Lichtenstein sowie durch die Flächenalb und die  Reutlinger Alb mit ihren einzigartigen Buchenbeständen bis zum malerisch gelegenen Schloss Hohenzollern bei Hechingen.            
   
Nicht nur die einzigartigen Bilder aus 30 Wanderjahren, wie der Munderkinger Frauenarzt nicht ohne Stolz vermerkte, beindruckten die Gäste, sondern auch das umfassende Wissen, das von der Pflanzenwelt bis hin zur Geologie und Geschichte reichte. Manch interessantes Detail erstaunte: So wurde das Schloss  Lichtenstein erst aufgrund des gleichnamigen Romans von Wilhelm Hauff in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts  erbaut, nachdem die vorhergehenden Versionen der Herren von Lichtenstein schon längst verfallen waren. Auch dass die Alb das aktivste Erdbebengebiet Deutschlands ist,  erfuhren die Zuhörer. Natürlich wurde auf das Biosphärengebiet eingegangen, das sich um den ehemaligen Truppenübungsplatz in Münsingen erstreckt und das inzwischen 85 000 Hektar umfasst, gegliedert in eine Kernzone, eine Pflegezone und eine sog. Pufferzone.          
       
Wer bisher nur Ungefähres über die Schwäbische Alb wusste, verließ nach einer guten Stunde mit einem kompakten Wissen den Rathaussaal, vielleicht mit dem Plan, (wieder) einmal die Wanderschuhe anzuziehen.
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