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Rückblick: Vortrag von Ludwig Walter über „Wissenschaft und Glaube“

Rückblick: Vortrag von Ludwig Walter am 7. April 2019 über das Thema „Wissenschaft und Glaube“

Nicht ganz einfache Kost bot Ludwig Walter rund 70 Zuhörern im voll besetzen kleinen Saal des Gemeindehauses St. Michael. In gut einer Stunde ließ er die Forschungsergebnisse der Naturwissenschaften im Mikrokosmos des Atombereichs wie im Makrokosmos der Kosmologie Revue passieren, um diese dann auf ihre Glaubensrelevanz zu überprüfen.

Gestützt auf den zeitgenössischen österreichisch-amerikanischen Physiker Fritjof Capra und den italienischen Theologen Vito Mancuso arbeitete der pensionierte Schulleiter der Munderkinger Realschule ein der Evolution innewohnendes Strukturprinzip heraus, nämlich die Entwicklung zu immer komplexeren Systemen: „Gott wirkt durch dieses ordnende Prinzip“, so die Bilanz von Ludwig Walter.

Außerdem gebe es in der Evolution Sprünge, die nur schwer rein wissenschaftlich erklärt werden können, so zum Beispiel der Sprung vom Nichts zum Urknall oder der Sprung von der unbelebten Materie zur Entstehung von Aminosäuren, der Vorstufe zum organischen Leben. Dies sei so unwahrscheinlich, dass eine ordnende und gestaltende Macht angenommen werden könne, ob man sie als Logos, Tao oder wie auch immer bezeichnet.

Hier, da war sich Walter bewusst, verlässt man aber den Raum der empirischen Naturwissenschaften, in den das Prinzip der intersubjektiven Überprüfbarkeit herrsche.

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