VHS Archiv

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Die Brassband Oberschwaben-Allgäu gastierte am 8. Januar 2017 in der St. Dionysius-Kirche


Das Konzert der Allgäuer zu Jahresbeginn ist schon fast eine gute Tradition. Auf Einladung der VHS sowie der katholischen Kirchengemeinde kamen die gut 30 Musiker und hatten – wie immer – ein musikalisch ansprechendes Programm mitgebracht. Im Mittelpunkt ihres diesjährigen Konzerts stand das musikalische Märchen „Tuttifäntchen“ von Paul Hindemith.

 Die Geschichte drehte sich um die sprechende Puppe „Tuttifäntchen“ des Puppenbauers „Tuttifant“. Diese  Puppe hat es in sich, denn sie bringt die einzige Tochter des Puppenbauers dazu, sich mit ihr auf den Weg zu machen, die Welt zu entdecken. Um dem Mädchen das schlechte Gewissen zu nehmen, schließlich machen sich die beiden bei Nacht und Nebel auf den Weg, hext die Puppe ihrer neuen Freundin das Herz aus dem Körper, ohne ihr allerdings zu sagen, dass damit ihre Lebenserwartung nur noch 24 Stunden beträgt.

Die beiden besuchen einen Weihnachtsmarkt in der nahe gelegenen Stadt, spielen dabei in einem Kasperl-Theater mit, schließlich ist „Tuttifäntchen“ ja eine Schauspielpuppe und machen sich anschließend zusammen mit den Weihnachtsbäumen auf den Weg in den Wald, wo sich die Puppe in einen Baum verwandelt, was für Trudel, die kein Herz mehr hat, lebensbedrohende Konsequenzen nach sich zieht.

Aber Märchen haben zumeist ein „Happy End“ und so ist es auch bei dieser Geschichte. Mit Hilfe eines Liedes kommt das Herz wieder an die richtige Stelle im Körper des Mädchens, sodass es gerettet wird.

Musikalisch wurde die Rahmenhandlung von Hindemith so genial umgesetzt, dass die Zuhörer in den Bann der einzelnen Handlungen gezogen wurden. Der Brassband unter der Leitung des Berner Dirigenten Ueli Kipfer gelang es in ihrer virtuosen Art, die einzelnen Handlungen des Märchens zum Leben zu erwecken, was die rund 90 Zuhörer mit großem Beifall quittierten.
„Ein Hoch auf Magistrat und Deputat“ – Der Munderkinger Brunnensprung

Ludwig Walter, Archivar der Trommgesellenzunft, ließ in einem fast zweistündigen Vortrag die Geschichte des Brunnensprungs Revue passieren.  Anlass ist die 275jährige erste Erwähnung des Brunnensprungs, die in diesem Jahr mit einem großen Narrenumzug der schwäbisch-alemannischen Narrenzünfte in Munderkingen gefeiert wird.

    Als erstes entlarvte er die 700jährge angebliche Erwähnung des Brunnensprungs im Jahre 1935 als nationalsozialistische „fake news“, wie man heute sagen würde. Die eindeutig christlichen Wurzeln des Fastnachtsbrauchtums sollten als noch älteres germanisches Brauchtum umgedeutet werden.  Für diese Umdeutung gewannen die Nazis den  Munderkinger Fritz Braunger, der in NS-Quellen als zuverlässiger Parteigenosse bezeichnet wurde. Zweifelsfrei belegen lässt sich der Brunnensprung im Jahre 1742 in einem Totenbuch des Munderkinger Pfarrers Edmund Schneider, der später Abt des Klosters Marchtal wurde. Kein Geringerer als Sebastian Sailer führte im Auftrag Schneiders das Totenbuch und erwähnte in einem Nebensatz den „geschmacklosen Brauch“, dass junge Männer, die er als Dummköpfe bezeichnete, nichts Besseres wüssten als in den Stadtbrunnen zu springen. Da er diesen Brunnensprung als einen in Munderkingen schon älteren Brauch bezeichnete, dürfte er, so der pensionierte Rektor der Munderkinger Realschule, schon vor 1742 ausgeübt worden sein.

    Für die Entstehung bot Ludwig Walter zwei Theorien an. Die erste verortet den Brunnensprung als fastnächtliches Mysterienspiel. Danach symbolisiert das Eintauchen in das Wasser das Ertränken der Sünden an Aschermittwoch. Ebenso könnte die Wurzel des Brunnensprungs im Lossprechen der Lehrlinge nach abgeschlossener Ausbildung sein. „Die hän gschafft bis Fasnetsdienstag und send dann verschwitzt in da Brunna gschprunga!“ resümierte Walter und hatte prompt die Lacher auf seiner Seite. Und die gab’s zuhauf, denn der Rathaussaal war mit über 140 Besuchern zum Bersten voll.

    Auch die weitere Entwicklung hatte der Archivar der Trommgesellen profund recherchiert: Als in der napoleonischen Zeit das katholische Oberschwaben zum protestantischen Königreich Württemberg geschlagen wurde, bekamen die katholischen Bräuche, zu denen auch alles närrische Treiben an Fastnacht gehörte, einen amtlichen Dämpfer. 1837 wurde der Brunnensprung vom zuständigen Oberamtmann verboten. Im 19. Jahrhundert wurde während mehrerer Jahrzehnte kein Brunnensprung ausgeübt.
Gegen Ende seines brillant recherchierten Vortrags ging Walter  auf den Wiederbeginn des Brunnensprungs nach dem Zweiten Weltkrieg ein. Da er nicht alle Personen auf den zum Teil über 50 Jahre alten Fotos kannte, ermunterte er die Beteiligten, ihm diese zu nennen. Mit Hilfe von Edelgard und Paula Braig konnte manche Lücke geschlossen werden.

Der Zunftmeister Ralf Lindner sowie der VHS-Leiter Erich Pöschl bedankten sich für den hervorragenden Beitrag zur Munderkinger Kulturgeschichte.

Rückblick: Konzert des Erbacher Gitarrenensembles im Munderkinger Rathaussaal am 26. März 2017


Oliver Woog war zum dritten Mal auf Einladung der VHS im Rathaussaal zu Gast, diesmal mit einem Programm über zwei unterschiedliche Schwerpunkte, nämlich „Amerika“ und „Wien“.  Die rund 40 Besucher konnten Evergreens wie „Walking in the rain“ oder „Hotel California“ von den Eagles mal auf ganz andere Weise genießen: Ohne Text, aber dafür  gespielt von wahren Gitarrenvirtuosen.

Bravourös trug der schon mehrfach ausgezeichnete Gitarrist Malte Höfig  Teile aus dem Gitarrensolo „Americana“ des englischen Komponisten John William Duarte vor, was die rund 40 Zuhörer mit großem Beifall quittierten.
Anschließend führte Oliver Woog seine Gäste nach Wien, „eines der großen Musikzentren der Welt“, wie er hinzufügte. Überhaupt waren die Ausführungen des langjährigen Leiters des Gitarrenensembles, dem auch der Munderkinger Elmar Ertle angehört, sehr aufschlussreich und amüsant. So erfuhr man, dass die meisten Wiener Musiker erst nach ihrem Tod so richtig bekannt wurden, was den zeitgenössischen Wiener Künstler André Heller zu einer bitterbösen Parodie inspirierte.

Die musikalische  Stadtführung enthielt Werke von Franz Schubert und Johann Strauß. Mit Johann Schrammels „Wien bleibt Wien“ in den Ohren konnten sich die begeisterten Zuhörer gut gelaunt auf den Nachhauseweg begeben
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Konzert der Biberacher Martinschorknaben in der St. Dionysius-Kirche am Sonntag, 25. Juni 2017


Der Chorleiter Johannes Striegel zeigte sich sichtlich angetan, dass gut 150 Zuhörer trotz des ganz passablen Wetters in die Munderkinger Stadtpfarrkirche gekommen waren. In einer guten Stunde zeigten die Biberacher Martinschorknaben ihre musikalische Extraklasse.  Klassiker wie Mozarts „Ave verum corpus“ oder Motetten wie „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ standen ebenso auf dem Programm wie das „Hallelujah“ des im vergangenen Jahr verstorbenen kanadischen Musikers Leonard Cohen oder ein Lied aus dem französischen Film  „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ von 2004.

    Ein besonderes Augenmerk richtete Johannes Striegel, der den Chor seit 25 Jahren leitet, auf den Biberacher Komponisten Justin Heinrich Knecht (1752-1817), dessen Werk „Jauchzt dem Herrn alle Welt“ zur Geltung kam. Die Hauptaufgabe des Chors sei, so Striegel, in erster Linie die Mitgestaltung der Liturgie in der St. Martinskirche in Biberach, einer Simultankirche, die von der katholischen wie evangelischen Kirchengemeinde gemeinsam genutzt werde.

    Der Chor begeisterte sein Publikum nicht nur mir der musikalischen Vielfalt  sondern auch mit verschiedenen „a-capella“-Varianten: So sangen Männer- und Knabenstimmen mal zusammen, mal getrennt und Teile des Chors wurden von Johannes Striegel in der Kirche verteilt, „um die  Teile der Menschheit auf den verschiedenen Kontinenten zu symbolisieren“. Ebenso kam die sprachliche Vielfalt gut an: Neben Latein sangen die Biberacher auf Deutsch, Französisch, Englisch und Russisch, denn auch die geistliche Musik der russisch-orthodoxen Kirche sollte nicht zu kurz kommen.

Blick hinter die Kulissen: Kalkstein – ein Rohstoff, den jeder braucht

„Schätzen Sie mal, wie viel Kalkstein durchschnittlich jeder Bundesbürger pro Jahr „verbraucht?“, fragte Walter Minst, der zusammen mit seiner Mutter, Elisabeth Minst-Bailer das 1953 gegründete Unternehmen führt. Die Antwort: 10 Tonnen! Vom feinkörnigen Kalk, der in Kosmetika und Zahnpasta enthalten ist, über Schottersteine sowie Düngerkalke für die Landwirtschaft bis hin zu den großen Natursteinen, die zur Abstützung von Böschungen genutzt werden, kommt einiges zusammen.

Im Gegensatz zu früher, wo viel körperlich schwere Arbeit geleistet werden musste, ersetzten heute computergestützte Maschinen einen Großteil der Produktion. Deshalb beschäftigt das Schotterwerk Kirchen nur Fachkräfte, momentan 23. Der Kirchener Steinbruch könne mit einer geologischen Besonderheit aufwarten, so Walter Minst, der in Clausthal-Zellerfeld Bergbauingenieurwesen studierte. Oberhalb der Kalksteinschicht befindet sich eine Schicht Quarzsand, die infolge eines Meteoritenschlags im Nördlinger Ries vor einigen Millionen Jahren in einer Flutwelle hier angespült wurde.


Der Steinbruch bewege sich, so Minst, immer weiter nach Westen, wo die meisten Sprengungen heute durchgeführt werden. Die älteren Abbauregionen im Osten des Werksgeländes würden renaturiert. Dazu sei man verpflichtet, denn das ganze Waldareal gehöre nicht der Familie Minst, sondern wurde zu Abbauzwecken vom Staat gepachtet. Besonders stolz sein man, dass sich auf dem renaturierten Gebiet ein Uhu-Paar niedergelassen habe, sozusagen als Haustier des Schotterwerks. Zusammen mit dem NABU kümmere man sich um die Tiere, sich von den lauten Geräuschen keineswegs stören ließen, so der Bergbauingenieur, der bereitwillig auf die vielen Fragen der interessierten Besuchergruppe einging.


Höhepunkt der Führung war eine Sprengung: Rund 7000 Tonnen Stein wurden durch mehrere Zentner Sprengstoff aus dem Felsen herausgesprengt. Aus sicherer Entfernung konnten die 25 Teilnehmer beobachten, wie ein Teil der Felswand plötzlich in sich zusammensackte.

Nach einem kleinen Imbiss, den die gastfreundlichen Unternehmer spendierten, ging es noch ins Labor und in die Produktionsräume, wo der grobkörnige Stein in entsprechend feine Körnungen gemahlen wird. In Namen aller Besucher bedankten sich die VHS-Leiter Simone Bertsche und Erich Pöschl für die interessante und kurzweilige Führung.

„Quintetto Svogliato“ gastierte in der Sommerserenade im Pfarrgarten

Mit der traditionellen Sommerserenade im barock angelegten Garten des katholischen Pfarrhauses ging das VHS-Jahr zu Ende. Diesmal konnten die Leiter Simone Bertsche und Erich Pöschl das „Quintetto Svogliato“ aus Münsingen für das Konzert gewinnen. Mit Querflöte (Ute Klimmeck), Oboe (Nina Speidel), Klarinette (Herbert Neuz), Horn (Ulrike Schlienz) und Fagott (Matthias Bausenhart) begannen die fünf Hobbymusiker ihren musikalischen Reigen durch drei Jahrhunderte.

Zuerst begeisterten sie mit „fünf alten ungarischen Tänzen“ von Ferenc Farkas (1905 – 2000)  ihr Publikum. Mit von der musikalischen Partie waren Werke von Joseph Haydn, Giuseppe Cambini und Wolfgang Amadeus Mozart aus dem 18. Jahrhundert.
    
Zwischen den Werken informierte Ulrike Schlienz die gut 50 Besucher über die Komponisten. Witziges, aber auch Nachdenkliches steuerten die Münsinger mit mehreren Gedichten bei. Zum Beispiel rezitierte Nina Speidel ein Gedicht der deutschen Band „Novalis“, die vor allem in den 80er und 90ern des vorigen Jahrhunderts musikalische Erfolge feierte. „Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken“, so das Gedicht, das später vertont wurde.

Es endet mit dem Schlusswort:  "Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben, und ist dann lebendiger, als alle seine Erben". Diesmal hatten die Veranstalter mit dem Wetter Glück, Wolken gab’s zwar zuhauf, aber schmecken brauchte man deren Inhalt nicht, wie während der „Wasser-Serenade“ 2016!

Nach der Pause, in der der Kirchengemeinderat die Gäste mit Getränken bewirtete, kamen moderne Komponisten zur Geltung: Henry Mancinis Ohrwurm „The Pink Panther“ und Denes Agays „Five Easy Dances“ quittierten die Konzertbesucher mit großem Beifall.

Simone Bertsches Dank galt in erster Linie Pfarrer Dr. Thomas Pitour, der wieder die Pforten seines Pfarrgartens für das Munderkinger Publikum geöffnet hatte.

Neues aus dem Dohlengässle


Auf's Leba! Eba! Sag I doch!

Seit 20 Jahren begeistern sie landauf landab auf süddeutschen Bühnen in Funk und Fernsehen ihr Publikum. Mit viel Gesang, Mutterwitz und Mundart sind die Drei vom Dohlengässle unterwegs mit immer neuen abstrusen Geschichten, die das Leben so schreibt.
In ihrem neuen Programm „Neues aus dem Dohlengässle“ bereiten sich Hildegard und Josefe auf den Besuch der „Neuen“ vor. Sie hat sich zum Nachbarschaftsbesuch telefonisch angekündigt. Die beiden haben noch nix von ihr gesehen. Rätseln wie sie wohl aussieht und wie sie wohl ist, die Neue.
Die zwei Grazien, Josefe und Hildegard, haben eine Meinung. Tschäggen erst mal ab, obs direktemeng funkt mit dem Gast. Verschließen sich, öffnen sich, lassen sich verführen, die Dinge vielleicht auch einmal von der anderen Seite zu betrachten. Auf alle Fälle wollen sie alle Drei am End dasselbe, oder?
Willkommen zum Kaffeeklatsch! Welcome to the show!

Freitag, 22. September 2017
Aula Schillerschule
20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)

16,- Euro im Vorverkauf
19,- Euro an der Abendkasse

250 Jahre Carl Borromäus Weitzmann
Ein Vortrag von Ludwig Walter

 

Im Jahr 2017 kann Munderkingen den 250sten Geburtstag seines berühmten Sohnes und Mundartdichters Carl Borromäus Weitzmann feiern. Dies ist Anlass für eine Würdigung durch Ludwig Walter in einem Vortrag im Rathaussaal der Stadt Munderkingen.
C.B. Weitzmann hat am 25. Juni 1767 im Gasthof Hirsch in Munderkingen das Licht der Welt erblickt. Munderkingen hat ihm u.a. die erste ausführliche Beschreibung seines bedeutendsten Fasnachtsbrauchtums, des Brunnensprungs, zu verdanken. Als Mundartdichter hat er jedoch einen weit über die Stadt hinausreichenden Ruf. Zusammen mit Sebastian Sailer und Michel Buck zählt er zu den bekanntesten Mundartdichtern Oberschwabens. Seine Mundartgedichte sind unverfälschte Zeugnisse aus dem Volksleben in Oberschwaben um 1800. Sie nehmen daher neben der Lebensbeschreibung einen zentralen Platz in diesem Vortrag ein, der durch viele Bilder ergänzt wird.


Sonntag, 8. Oktober 2017
Rathaussaal Munderkingen
Beginn 17.00 Uhr
Eintritt 4,- €

„Achterbahn“


Das Tournee-Theaters Stuttgart kommt zum zweiten Mal nach Munderkingen!  

Auf und ab, bremsen, beschleunigen, rasante Kurven und hin und wieder ein steiler Looping. Manchmal ist das Leben wie Achterbahnfahren. Das zeigt auch die Erfolgskomödie "Achterbahn" des französischen Starautors Eric Assous, die 2004 mit Alain Delon und Astrid Veillon in Paris uraufgeführt wurde.
Am Ende ist nichts so, wie es am Anfang den Anschein hat. Diese Komödie hat alles, was französische Komödien so einzigartig macht: sie zeichnet sich durch einen unerwarteten, raffinierten Handlungsaufbau, brillanten Stil und ausgefeilten Wortwitz aus. Viele überraschende Wendungen halten den Zuschauer bis zum Ende des Theaterabends in Atem und bis zum Schluss bei bester Laune!

Zeit: Samstag, 21. 10. 2017
Beginn: 19:30 Uhr  (Einlass 19.00 Uhr)
Ort: Aula der Schillerschule     
Erwachsene: 10,- € im Vorverkauf, 12,- € an der Abendkasse,             
Schüler/Studenten: 8,- € im Vorverkauf, 10,- € an der Abendkasse

„Das tapfere Schneiderlein“ - Amateurbühne Laupheim


Seit nun 30 Jahren spielen Kinder für Kinder Theater. In diesem Jahr ein Märchen der Gebrüder Grimm.                                          
Das tapfere Schneiderlein sitzt in seinem Kämmerchen und näht am Kleid der Prinzessin Laudatia. Als diese das Kleid abholt, verliebt er sich in sie, auch die Prinzessin ist von ihm sehr angetan. Doch die Aussichten, als einfacher Schneider eine Prinzessin heiraten zu können, sind mehr als schlecht.
Als er sein Marmeladebrot essen möchte, entdeckt er darauf viele Fliegen, die ihm sein hart verdientes Brot wegessen wollen. Das will er nicht zulassen und schlägt mit dem Handtuch auf die Fliegen ein. Als er das Tuch wegzieht, erblickt er nicht weniger als sieben tote Fliegen. Da denkt sich das Schneiderlein, dass alle Leute erfahren sollen, wie tapfer er ist…
Sonntag, 5. November 2017
Aula Schillerschule
15.00 Uhr
5,- €

Alles was Alb ist...


Die schwäbische Alb ist eines von vielen Mittelgebirgen in unserem Land. Als Teil des südwestdeutschen Schichtstufenlandes stellt sie sich dem Betrachter, der von Norden kommt, gleichsam als blaue Mauer in den Weg (Eduard Mörike).
Der Vortrag bietet Streifzüge durch- und Einblicke in die Kultur-und Landschaftsgeschichte der Alb, zeigt die Besonderheiten dieser Region auf und ist zugleich eine Liebeserklärung in Bildern an eine der schönsten Landschaften in Deutschland.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Albverein Munderkingen
Zeit: Freitag, 17. November 2017
Ort: Rathaussaal
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt: 4,- Euro

Brassband Oberschwaben-Allgäu


Inzwischen gehört es zur guten Tradition in Munderkingen, das noch frische, neue Jahr musikalisch willkommen zu heißen. Wir freuen uns, dass die in der Region beliebte „BBOA: Brass-Band Oberschwaben-Allgäu“ (www.bboa.de) zu uns
kommen wird.
Diesmal haben die Blechbläser das Motto „Feuerwerks-Musik“ für ihr Konzert gewählt. Im Zentrum des Konzertes steht Georg Friedrich Händels Werk „Music of the Royal Fireworks“ (Feuerwerks-Musik).
Die Satzfolge der Feuerwerks-Musik wird ergänzt durch Werke, welche vor allem auch die ausgezeichneten Solisten der Brass Band präsentieren.
Zeit: Sonntag, 14. Januar 2018
Ort: Katholische Stadtpfarrkirche St. Dionysius
Beginn: 16.00 Uhr
Eintritt: 10,- €
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